Schulleben

    • Gemeinsam gegen einsam
      • Gemeinsam gegen einsam

      • 19.03.2026 14:34
      • Siebtklässler setzen ein starkes Zeichen für Zusammenhalt

      • Mit Herzblut, Wärme und viel Feingefühl leitete Manuela Stiglbauer den Workshop „Gemeinsam gegen einsam“ für die 7. Klassen der Grund- und Mittelschule Riedenburg. Schon nach wenigen Minuten war spürbar: Zwischen der Referentin und den Schülerinnen und Schülern funkte es – der sprichwörtliche Draht war sofort da.

        Zum Auftakt bat die Leiterin die Jugendlichen, ihren ersten Eindruck von ihr zu schildern. Das ehrliche Stimmungsbild zeigte: Manche Einschätzungen waren von Vorurteilen geprägt. Genau hier setzte die Sozialpädagogin an. Ihre zentrale Botschaft: Besser miteinander sprechen, als übereinander urteilen. Im gemeinsamen Austausch wandelten sich vorschnelle Annahmen in Verständnis – ein Aha-Moment, der den weiteren Vormittag prägte.

        Das Highlight des Workshops folgte: ein herausforderndes „Stuhlspiel“, das echte Teamarbeit verlangte. Die Aufgabe klang unmöglich und kitzelte doch den Ehrgeiz der Gruppe: 27 Schülerinnen und Schüler sollten gleichzeitig auf nur sechs Stühlen Platz finden (siehe Bild). Mit Kreativität, gegenseitiger Unterstützung und kluger Absprachen gelang das Kunststück – und bescherte der Klasse einen Niederbayern-Rekord, auf den die Jugendlichen sichtlich stolz waren.

        Die Übung machte eindrucksvoll sichtbar, wie wichtig jede und jeder Einzelne im Team ist. Nur indem alle zusammenhielten, Rücksicht nahmen und Verantwortung übernahmen, wurde das scheinbar Unlösbare möglich. „Gemeinsam gegen einsam“ bekam damit eine ganz praktische Bedeutung: Wer miteinander spricht, sich aufeinander verlässt und füreinander Platz macht – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn – schafft Verbundenheit.

        Am Ende des Vormittags nahmen die Siebtklässler nicht nur einen Rekord mit nach Hause, sondern vor allem ein starkes Gefühl des Zusammenhalts und die Erkenntnis, dass Gemeinschaft die beste Antwort auf Einsamkeit ist. Ein Workshop, der nachhallt.

        Als Sponsor unterstützte die AOK Bayern die Veranstaltung in Person von Frau Seher. Ihnen gilt ein herzliches Dankeschön!

        Die Initiative ging von der Schulsozialpädagogin Alexandra Girtner aus, die das Projekt federführend begleitet hat.

        Die Klassenleitung durch Martin Schuster und die Schulbegleiterin Kerstin Probst trugen zur guten Umsetzung im Schulalltag bei.

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